Barrierefreier Umbau in Attendorn: Fördergelder & Experten-Tipps

Für den barrierefreien Umbau eines Badezimmers in Attendorn ist eine genaue technische Planung unerlässlich, die eine Abwägung zwischen einer Teilsanierung und einer kompletten Neugestaltung beinhaltet. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau lässt sich häufig an einem Tag realisieren, während eine Komplettsanierung die Voraussetzung für einen barrierefreien Zugang nach DIN 18040-2 schafft. Von zentraler Bedeutung sind dabei eine nachgewiesene Rutschfestigkeit des Bodenbelags der Klasse R10 oder höher, die fachgerechte Befestigung von Haltegriffen und bei Notwendigkeit ein klappbarer Sitz in der Dusche. Ebenso müssen die Bewegungsflächen im Badezimmer, speziell vor Toilette und Waschbecken, ausreichend dimensioniert sein, um die Nutzung mit Rollator oder Rollstuhl in ganz Attendorn zu gewährleisten.

Am Anfang der Umsetzung steht ein Vor-Ort-Termin in Attendorn für das genaue Aufmaß und die Vermessung des Badezimmers. Über die Handwerkskammer Südwestfalen lassen sich qualifizierte SHK-Fachbetriebe für die Umsetzung des Umbaus finden. Für eine neutrale und vollumfängliche Erstberatung zu den Notwendigkeiten des Umbaus sowie den Fördermöglichkeiten steht der Pflegestützpunkt Kreis Olpe (Sprechstunde Attendorn) unter der Adresse Schüldernhof 19, 57439 Attendorn zur Verfügung. Je nach Ausstattung und Umfang der Arbeiten liegen die Kosten für eine professionelle Badsanierung im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro.

Für die Kostenübernahme solcher Vorhaben in Attendorn kann auf verschiedene Förderprogramme zurückgegriffen werden. Anspruchsberechtigte mit Pflegegrad können bei der AOK NordWest / AOK Rheinland eine Förderung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds (§ 40 SGB XI) in Höhe von maximal 4.180 Euro je Person beantragen. Darüber hinaus kann der Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” von der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Anspruch genommen werden. Diese Bundesförderung kann auf Landesebene mit dem Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau der NRW.BANK kombiniert werden, was die finanzielle Last für Einwohner in Ennest oder Dünschede senkt.

Regionale Kenndaten: Attendorn
Einwohnerzahl: 23.554
Zuständige Pflegekasse: AOK NordWest / AOK Rheinland
Staatliche Förderbank: NRW.BANK
Regionales Förderprogramm: NRW.BANK.Barrierefreier Umbau
Zuständige Handwerkskammer: Handwerkskammer Südwestfalen
Lokaler Pflegestützpunkt: Schüldernhof 19, 57439 Attendorn
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Geprüfte Handwerks- & Fachbetriebs-Qualität

Dieser Ratgeber wurde von unserer technischen Redaktion in Kooperation mit eingetragenen Sanitär-Meisterbetrieben auf Handwerks- und DIN-Konformität geprüft.

Häufige Fragen zu Zuschüssen & Umbau in Attendorn

Wie hoch ist der gesetzliche Pflegekassenzuschuss nach § 40 SGB XI in Attendorn?

Voraussetzung ist das Vorliegen eines anerkannten Pflegegrades: In diesem Fall gewährt die AOK NordWest / AOK Rheinland maximal 4.180 Euro je anspruchsberechtigter Person. Ergänzend können Fördermittel der NRW.BANK über das Programm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau sowie zinsgünstige Kredite der KfW genutzt werden.

Wie wird die Einhaltung technischer Standards beim Umbau in Attendorn gewährleistet?

Über das regionale Verzeichnis der Handwerkskammer Südwestfalen stehen geprüfte Handwerksbetriebe für die fachgerechte Ausführung bereit. Eine anbieterneutrale Erstberatung bietet zudem der Pflegestützpunkt Kreis Olpe (Sprechstunde Attendorn) unter der Adresse Schüldernhof 19, 57439 Attendorn.

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