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Barrierefreie Badsanierung in Krefeld | Wanne zur Dusche

Verifizierte Leitfäden zu Bewilligungskriterien und Antragsverfahren in Krefeld.

📋 Redaktioneller Leitfaden: Vorgaben nach § 40 SGB XI & DIN 18040-2 Stand: Förderjahr 2026

Eine barrierefreie Badgestaltung in Krefeld setzt eine sorgfältige technische Planung voraus, wobei zwischen einer zügigen Teilsanierung und einem kompletten Umbau differenziert werden muss. Eine Teilsanierung wie der Wanne-zur-Dusche-Umbau lässt sich häufig an einem Tag realisieren, während eine Komplettsanierung die Voraussetzung für einen barrierefreien Zugang nach DIN 18040-2 schafft. Zu den wichtigsten Kriterien zählen dabei eine zertifizierte Rutschhemmung der Bodenfliesen der Klasse R10 oder R11, die normgerechte Anbringung von Haltegriffen und bei Bedarf ein klappbarer Duschsitz. Auch die freien Flächen im Bad, insbesondere vor dem WC und dem Waschtisch, sind entscheidend, damit eine barrierefreie Nutzung mit Gehhilfen oder Rollstuhl im Stadtgebiet von Krefeld möglich ist.

Die Realisierung startet mit einer Besichtigung vor Ort in Krefeld, um das Bad exakt zu vermessen und ein Aufmaß zu erstellen. Geeignete Fachbetriebe aus dem Bereich Sanitär, Heizung und Klima für die Durchführung findet man über die Handwerkskammer Düsseldorf. Eine unabhängige und ausführliche Erstberatung bezüglich der Umbaumaßnahmen und Förderoptionen erhalten Sie beim Pflegestützpunkt Krefeld in der Fabrik Heeder in der Virchowstr. 128, 47805 Krefeld. Je nach Ausstattung und Umfang der Arbeiten liegen die Kosten für eine professionelle Badsanierung im Bereich von 2.800 bis 9.500 Euro.

Die Finanzierung solcher Projekte in Krefeld wird durch ein gestaffeltes System an Förderungen unterstützt. Anspruchsberechtigte mit Pflegegrad können bei der AOK NordWest / AOK Rheinland eine Förderung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds (§ 40 SGB XI) in Höhe von maximal 4.180 Euro je Person beantragen. Darüber hinaus kann der Kredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” von der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Anspruch genommen werden. Auf Länderebene ist eine Kombination dieser Bundesmittel mit dem Förderprogramm NRW.BANK.Barrierefreier Umbau der NRW.BANK möglich, um die Kosten für Bürger in Stadtteilen wie Uerdingen und Linn zu verringern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch ist der gesetzliche Pflegekassenzuschuss nach § 40 SGB XI in Krefeld?

Bei nachgewiesenem Pflegegrad leistet die zuständige AOK NordWest / AOK Rheinland gemäß § 40 SGB XI einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro pro Person für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen. Zur Restfinanzierung lassen sich zinsgünstige Darlehen wie der KfW 159 sowie Förderprogramme der NRW.BANK (NRW.BANK.Barrierefreier Umbau) kumulativ nutzen.

Über welche Stellen lassen sich zertifizierte Fachbetriebe in Krefeld ermitteln?

Qualifizierte Meisterbetriebe für die barrierefreie Anpassung im Stadtgebiet Krefeld sind im offiziellen Register der Handwerkskammer Düsseldorf geführt. Für eine unabhängige Aufklärung über Förderwege steht der Pflegestützpunkt Krefeld in der Fabrik Heeder (Virchowstr. 128, 47805 Krefeld) zur Verfügung.

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