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Barrierefreie Badsanierung in Hamburg | Wanne zur Dusche

Verifizierte Leitfäden zu Bewilligungskriterien und Antragsverfahren in Hamburg.

📋 Redaktioneller Leitfaden: Vorgaben nach § 40 SGB XI & DIN 18040-2 Stand: Förderjahr 2026

Eine barrierefreie Badsanierung in Hamburg kann individuell nach Bedarf umgesetzt werden, von der schnellen Teilsanierung bis hin zur kompletten Neugestaltung des Bades. Eine besonders schnelle Maßnahme ist der Umbau “Wanne zur Dusche”, bei dem die Badewanne durch eine Duschwanne mit geringer Einstiegshöhe ausgetauscht wird. Wer eine nachhaltige und normgerechte Lösung anstrebt, sollte eine bodengleiche Dusche ohne Einstiegsschwelle wählen, um ausreichend Platz für Hilfsmittel wie Rollatoren oder Rollstühle zu schaffen. Zu den essenziellen Sicherheitsaspekten gehören zertifiziert rutschfeste Bodenfliesen (Klasse R10/R11) sowie die durchdachte Platzierung von festen Haltegriffen und einem hochklappbaren Duschsitz.

Begonnen wird mit einer genauen Bestandsaufnahme und dem Aufmaß des Bades bei einem Termin vor Ort, auch in Stadtteilen wie St. Pauli oder Altona. Für die fachgerechte Ausführung finden sich qualifizierte Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik-Betriebe bei der Handwerkskammer Hamburg. Der Pflegestützpunkt Hamburg-Mitte in der Caffamacherreihe 1-3, 20355 Hamburg bietet eine kostenfreie und neutrale Erstberatung zu den verschiedenen Möglichkeiten und zur Beantragung von Fördermitteln. Je nach gewähltem Umfang und der Ausstattung ist für einen derartigen Umbau in Hamburg mit Kosten in einer Spanne von 2.800 bis 9.500 Euro zu rechnen.

Für die Finanzierung des Umbaus in Hamburg gibt es unterschiedliche Fördermöglichkeiten, die sich oft miteinander kombinieren lassen. Ein anerkannter Pflegegrad berechtigt zur Beantragung eines Zuschusses von bis zu 4.180 Euro pro Person bei der AOK Rheinland/Hamburg für sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (§ 40 SGB XI). Ergänzend hierzu kann bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau der Förderkredit KfW 159 “Altersgerecht Umbauen” mit günstigen Zinsen beantragt werden. Exklusiv für Eigentümer in Hamburg bietet die IFB Hamburg mit dem Programm Barrierefreier Umbau von Mietwohnungen zusätzliche Fördermittel an, um das Projekt finanziell abzusichern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche staatliche Förderung kann für die Wohnraumanpassung in Hamburg beantragt werden?

Über die AOK Rheinland/Hamburg stehen Versicherten mit Pflegegrad bundesweit bis zu 4.180 Euro als direkter Zuschuss zur Verfügung. Ergänzend können Fördermittel der IFB Hamburg über das Programm Barrierefreier Umbau von Mietwohnungen sowie zinsgünstige Kredite der KfW genutzt werden.

Über welche Stellen lassen sich zertifizierte Fachbetriebe in Hamburg ermitteln?

Geeignete Fachfirmen können direkt über das Betriebsverzeichnis der Handwerkskammer Hamburg recherchiert werden. Eine anbieterneutrale Erstberatung bietet zudem der Pflegestützpunkt Hamburg-Mitte unter der Adresse Caffamacherreihe 1-3, 20355 Hamburg.

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